Wirtschaftswissenschaftler in UK sagt, hohe Energiepreise seien „gut für das Klima“

Wirtschaftswissenschaftler in UK sagt, hohe Energiepreise seien „gut für das Klima“

Ein britischer Ökonom sprach kürzlich das Unausgesprochene laut aus: Hohe Energiepreise seien „gut für das Klima“. Das ist kein Ausrutscher, sagt Tilak Doshisondern symptomatisch für moderne Ökonomen. „Die Barbaren haben die Tore nicht gestürmt. Die westlichen Eliten haben sie hereingebeten, ihnen Stühle angeboten und sie gebeten, den Lehrplan neu zu gestalten.“

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Eine Tankstelle in den Niederlanden, an der in diesem Monat extrem hohe Kraftstoffpreise zu verzeichnen sind. (Quelle: Shutterstock)

Tilak Doshi
Date: 22. April 2026

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Wenn die Benzinpreise aufgrund von Versorgungsschocks – wie der Sperrung der Straße von Hormus und der Umleitung von Öltankern – in die Höhe schnellen, hätte man eine Diskussion über Geopolitik, Marktsignale und die offensichtlichen angebotsseitigen Abhilfemaßnahmen erwarten können. Davon gab es reichlich, einige kompetent und sogar meisterhaft, andere weniger kompetent von „Sofort-Experten“ in den sozialen und Massenmedien. Doch ein kürzlich in The Conversation erschienener Artikel eines Ökonomen bot eine Lösung, die so pervers realitätsfern war, dass sie aus einem satirischen Drehbuch von Babylon Bee stammen könnte.

Unter Berufung auf Untersuchungen, wonach ein Anstieg der Benzinpreise in UK um 10 Prozent die Nachfrage um 5 Prozent senken kann, erklärte der Artikel feierlich, dass „hohe Preise ein Mittel sind, den Verbrauch anzupassen, um mit dem geringeren Angebot fertig zu werden“. Die Botschaft war unmissverständlich: Angesichts der plötzlichen Verknappung von Raffinerieprodukten besteht die richtige Reaktion nicht darin, mehr Kraftstoff zu produzieren, wenn das Land über eigene fossile Brennstoffressourcen verfügt (wie Großbritannien), oder mehr aus Quellen außerhalb der Straße von Hormus zu importieren – oder beides. Stattdessen lautet der Rat von Christoph Siemroth, Dozent für Wirtschaftswissenschaften an der University of Essex, das Wenige, das noch übrig ist, noch teurer zu machen – damit die breite Masse weniger Auto fährt, den Bus nimmt und den glorreichen Übergang zur Netto-Null beschleunigt.

Ahnungslos und heimtückisch

Man fühlt sich an Marie Antoinettes berühmte Bemerkung über den Kuchen erinnert, welche die Ahnungslosigkeit des Adels offenbart. Doch der Artikel in „The Conversation“ ist etwas weitaus Heimtückischeres: die Vereinnahmung der Wirtschaftswissenschaften selbst durch die grüne Ideologie, die mittlerweile unsere Institutionen beherrscht – von der BBC bis zum Finanzministerium, von den Aufenthaltsräumen in Oxbridge bis zum britischen Wetterdienst. Die Disziplin, die einst als letzte Bastion gegen den langen Marsch der Frankfurter Schule durch die Sozialwissenschaften stand, ist gefallen. Frank Knight, Gary Becker, George Stigler, Milton Friedman und andere hielten eine Generation lang die Tore gegen postmodernes Geschwätz verschlossen. Das ist vorbei. Die Barbaren sind in der Festung, tragen Schals mit dem Widerspruch in sich tragenden Namen „Department for Energy Security and Net Zero“ und skandieren „Nachhaltigkeit“ wie einen säkularen Rosenkranz.

Man bedenke die elementare Logik, die jeder Wirtschaftsstudent im ersten Jahr einst verinnerlicht hat, bevor die PPE-Studenten in Oxford und Cambridge ihre Hochschulausbildung in Gaia-Verehrung begannen. Wenn der Preis einer Ware aufgrund von Knappheit steigt – sei es durch eine Blockade im Persischen Golf oder eine Produktionskürzung der OPEC –, ist das Signal eindeutig: mehr produzieren, mehr explorieren, mehr innovieren. Großbritannien sitzt auf einigen der reichsten Kohlenwasserstoff-Vorkommen Europas. Die Öl- und Gasreserven in der Nordsee sind physisch nicht erschöpft; sie werden nur angesichts der strafenden Steuersätze von [Energieminister Ed] Miliband wirtschaftlich unrentabel gemacht.

Onshore-Schiefergas, das nach einem Jahrzehnt regulatorischer Willkür kaum angezapft worden ist, könnte unsere Energiesicherheit grundlegend verändern, wenn das „Vorsorgeprinzip“ nicht als unumstößliche Regel behandelt würde. Höhere Preise sollten in einer vernünftigen Welt genau diese Reaktion auslösen: mehr Bohrungen, mehr Fracking, mehr Investitionen in Raffineriekapazitäten, mehr Öl- und Gasimporte von verschiedenen Lieferanten. Stattdessen verschreiben unsere grünen Ökonomen das wirtschaftliche Äquivalent dazu, einen Fieberpatienten in die Sauna zu stecken. Die Nachfrage muss sinken. Die Preise müssen unerträglich hoch bleiben. Das Leiden ist der Sinn der Sache.

Steuern

Der Beitrag in „The Conversation“ ist beispielhaft für sein Genre. Preisobergrenzen werden zu Recht als wettbewerbsverzerrend abgetan, da sie zu physischen Engpässen und Warteschlangen als Mittel der Rationierung führen. Man muss sich nur an die langen Schlangen an den Tankstellen in den USA unter Jimmy Carters Preiskontrollen nach dem Ölpreisschock von 1979 erinnern.

Etwa 50–55 % des britischen Verkaufspreises für Benzin und Diesel fließen derzeit als Steuern an den Staat. Doch Senkungen der Kraftstoffsteuer werden abgelehnt, da sie nicht zielgerichtet sind und dem Fiskus Einnahmen kosten – schließlich macht die Kraftstoffsteuer fast 2 Prozent der Staatseinnahmen aus, eine nette kleine Einnahmequelle für den Netto-Null-Industriekomplex.

Die bevorzugte Lösung? Einmalige Barzahlungen an einkommensschwache Autobesitzer, nach dem Vorbild der deutschen Benzinrabattaktion von 2022, bei der es 2022 zu einer vorübergehenden Senkung der Mineralölsteuer kam, um die explodierenden Benzin- und Dieselpreise während der durch den russischen Einmarsch in der Ukraine ausgelösten Energiekrise abzufedern.

Das Schöne daran sei, so wird uns gesagt, dass dadurch das „Preissignal“ erhalten bleibt, während die Haushalte davon „profitieren“, wenn sie das Auto zu Hause stehen lassen. Übersetzung: Wir bestechen euch, damit ihr arm und unmobil bleibt – alles im Namen [der Rettung] des Planeten. Unterdessen spüren die Urheber solcher Weisheiten nie die Auswirkungen. Sie belehren den Klempner, Zimmermann oder Elektriker in seinem weißen Lieferwagen, der seiner Arbeit nachgeht, und die finanziell angeschlagene Mutter, die ihre Kinder zur Schule fährt, dass ihre höheren Kraftstoffkosten ein Vorzug und kein Makel sind.

Luxusvorstellungen und geistige Korruption

Es handelt sich um luxuriöse, von Weltanschauungen geprägte energiepolitische Maßnahmen, die „der Oberschicht zu geringen Kosten Status verleihen, während sie den unteren Schichten oft Kosten aufbürden“. Wie Victor Davis Hanson schon so oft betont hat, leiden die linken politischen Eliten in den von den Demokraten regierten Bundesstaaten kaum unter den Folgen ihrer eigenen Politik. Die Begeisterung der Großstadt-Elite für offene Grenzen endet abrupt an den hohen Mauern ihrer eigenen Villen (man denke nur an Nancy Pelosi).

Gleiches gilt für den Energiesektor. Die Bewohner der liberalen Großstadtblase können sich den Parkplatz in Covent Garden für 12 Pfund pro Stunde leisten, das sanierte viktorianische Reihenhaus mit einer Luftwärmepumpe von der Größe eines Kleinwagens und den Tesla, dessen wahre Umweltkosten in chinesischen Lithiumseen und in handwerklichen Kobaltminen verborgen liegen, in denen kongolesische Kinder als Arbeitskräfte eingesetzt werden. Für sie ist „Nachhaltigkeit“ eine Lifestyle-Marke. Für den Rest des Landes – Rentner, die sich zwischen Heizen und Essen entscheiden müssen, Spediteure, denen der Bankrott droht, Landwirte, die ihre Traktoren nicht mehr betreiben können – ist es wirtschaftlicher Sadismus, der sich als Tugend tarnt.

Buddhistischer Ökonom

Die historische Parallele ist aufschlussreich. E.F. Schumacher – der „buddhistische Ökonom“ – sagte uns: „Klein ist schön“ und dass riesige Kraftwerke in gewisser Weise geistig zerstörerisch seien. Man fragt sich, was er wohl davon halten würde, dass ein modernes Gas-Kombikraftwerk eine Leistung von mindestens 200 MW haben muss, um auch nur annähernd effizient zu sein, oder dass die industrielle Zivilisation auf Skaleneffekten basiert und nicht auf Stahlöfen im Hinterhof.

Doch das heutige „grüne Establishment“ wiederholt den maoistischen Wahnsinn in westlicher Verkleidung: dezentrale „Gemeinschaftsenergie“, schwankende Wind- und Solarenergie, die massive Subventionen und Gasreservewerke erfordern, sowie das ideologische Beharren darauf, dass die optimale Größe einer Wirtschaft genau der CO₂-Bilanz entspricht, die von „Klimamodellierern“ in Exeter oder East Anglia verordnet wurde. Die Sowjetunion versuchte, den „neuen sowjetischen Menschen“ zu schaffen – selbstlos, kollektivistisch, befreit von niederen materiellen Begierden. Das Projekt scheiterte spektakulär. Sein Nachfolger ist der „neue grüne Mensch“, der seinen CO₂-Fußabdruck misst, mit dem Fahrrad zum veganen Restaurant fährt und jubelt, wenn Ed Miliband ein weiteres Nordsee-Feld stilllegt. Der totalitäre Impuls bleibt bestehen; nur das Orwellsche Vokabular hat sich von „proletarischem Internationalismus“ zu „gerechtem Übergang“ und „Klimagerechtigkeit“ gewandelt.

Die intellektuelle Korruption sitzt tief. Paul Krugman, Nobelpreisträger für Handelstheorie, verfasst mittlerweile Kolumnen, die sich wie Pressemitteilungen der „Klimakirche“ lesen. Grenzkosten für Erdgas? Nicht sonderlich relevant, wenn politische Kosten – CO₂-Steuern, Verpflichtungen zur Nutzung erneuerbarer Energien, Netzentgelte, Zahlungen im Kapazitätsmarkt – etwa 60 % Ihrer Rechnung ausmachen. Wie Kathryn Porter, David Turver und andere mit forensischer Klarheit dokumentiert haben, ist die „Energiepreiskrise“ größtenteils eine durch die Netto-Null-Politik ausgelöste Krise. Die Großhandelskosten für Strom sind nur ein Teil der Geschichte; der Rest ist die gezielte Überlagerung durch grüne Abgaben und Steuern, die kein klassischer Ökonom als marktbasiert anerkennen würde. Dennoch wird uns mit ernster Miene erzählt, dass der „97-Prozent-Konsens“ von uns verlangt, dies als gesicherte Wissenschaft zu akzeptieren. Der gleiche Konsens, wie man feststellt, der uns einst versicherte, dass eine Pause beim globalen Temperaturanstieg unmöglich sei, dass die Eisbären dem Untergang geweiht seien und dass die Gletscher im Himalaya bis 2035 verschwunden sein würden.

Tyrannei

Rupert Darwalls „Green Tyranny“ bietet einen aufschlussreichen Einblick in die Ursprünge des „Klima-Industriekomplexes“. Die Wurzeln der grünen Bewegung liegen nicht in der empirischen Ökologie, sondern in einer malthusianischen Abneigung gegen die industrielle Moderne und einer quasi-religiösen Sehnsucht nach Kontrolle. Was man isst (weniger Fleisch), wie weit man reist (weniger Flüge), welche Temperatur der Thermostat erreichen darf (nicht mehr als 19 °C, wenn es nach Whitehall geht) – das sind keine technischen, sondern moralische Fragen, die von der neuen Priesterschaft der Ökonomen überwacht werden, welche die Sparsamkeit von Ockhams Rasiermesser gegen den missbräuchlichen Einsatz des Vorsorgeprinzips („sicher ist sicher“) eingetauscht haben. Unsicherheit wird asymmetrisch als Waffe eingesetzt, so dass geringfügige oder hypothetische Risiken (z. B. induzierte Seismizität durch Fracking) eine regulatorische Lähmung auslösen, während die weitaus größeren Risiken von Alternativen heruntergespielt werden. Das Vorsorgeprinzip wird zu einem de facto Veto-Instrument für ideologischen Widerstand gegen Kohlenwasserstoffe, nicht zu echtem Risikomanagement.

Der Homo oeconomicus, jener rationale Nutzenmaximierer, der in kulturellen Normen verankert ist und den Adam Smith sowohl in „Der Wohlstand der Nationen“ als auch in „Die Theorie der moralischen Empfindungen“ beschrieben hat, ist durch den Homo Climaticus ersetzt worden: ein Wesen, dessen Entscheidung grundsätzlich der CO₂-Bilanz untergeordnet werden muss.

Die Folgen sind nicht abstrakt. Die Energiepreise in Großbritannien gehören zu den höchsten in der entwickelten Welt, gerade weil wir Ideologie über Geologie gestellt haben. Während China alle paar Jahre Kohlekraftwerkskapazitäten hinzufügt, die dem gesamten britischen Stromnetz entsprechen, und Indien seine fossile Infrastruktur ohne Reue ausbaut, belehrt der Westen den Globalen Süden über Netto-Null und wundert sich, warum die BRICS+-Staaten ihre „politischen Verpflichtungen“ gegenüber UN-Foren wie der COP30-Konferenz in Brasilien im letzten Jahr absichern. Die multipolare Neuordnung ist nicht nur geopolitischer Natur, sondern betrifft auch den Energiesektor. Die übrigen Länder haben erkannt, dass das Netto-Null-Experiment des Westens wirtschaftlicher Selbstmord ist. Sie beabsichtigen keine solche Torheit.

Ein Funken Hoffnung oder Barbaren vor den Toren?

Dennoch gibt es Hoffnungsschimmer. Das Blatt wendet sich, wie Matt Ridley in seinem jüngsten Clintel-Vortrag „The Climate Parrot is almost dead“ erläutert. Ridley argumentiert, dass die öffentliche und politische Dynamik hinter der Erzählung vom „Klimanotstand“ nachlässt. Tatsächlich stößt die Toleranz der Öffentlichkeit gegenüber grünem „Virtue Signalling“ an Grenzen, sobald die Rechnungen ins Haus flattern. Die anhaltenden Proteste in Irland gegen die Kraftstoffkosten, an denen Landwirte, Bauunternehmer und andere beteiligt sind, haben massive Ausmaße angenommen und die Regierung dazu veranlasst, die Armee in „Bereitschaft“ zu versetzen, da die landesweiten Kraftstoffproteste weiterhin erhebliche Störungen verursachen und die Versorgungssicherheit im ganzen Land gefährden. Die mögliche Einbeziehung des Militärs erfolgt vor dem Hintergrund, dass sich die Blockaden vor großen Kraftstoffdepots verschärfen, was die Regierung dazu veranlasst, als Reaktion auf die eskalierende Krise einen gefährlichen Kurswechsel hin zu einer „Durchsetzungsphase“ einzuleiten. Es gibt Anzeichen dafür, dass sich diese Proteste auf Norwegen und Frankreich ausweiten, wo Landwirte und Lkw-Fahrer dort Hauptverkehrsstraßen mit Traktoren und Lastwagen blockieren.

Populistische Bewegungen in ganz Europa und den Vereinigten Staaten fordern einen realistischen Umgang mit der Energiepolitik: eine Strategie, die alle Optionen umfasst – einschließlich Kernkraft, Gas und ja, sogar die schöne, schwarze Kohle, wo es geologische und wirtschaftliche Gegebenheiten diktieren. Die Chicagoer Schule mag zwar Risse bekommen haben, doch ist sie noch nicht vollständig zerstört. Strenge Ökonomen – jene, die immer noch bereit sind, den Daten statt den Fördergeldern zu folgen – weisen weiterhin darauf hin, dass Anpassung und technologischer Fortschritt apokalyptische Prognosen stets überholt haben. Der „Klimanotstand“, der eine sowjetische Rationierung durch Preise rechtfertigt, ist bei genauerer Betrachtung eine politische Entscheidung, kein wissenschaftliches Gebot.

Barbaren

Die Wirtschaftswissenschaft war einst die sparsamste aller Sozialwissenschaften, die mit Grenzwertanalyse und offenbarten Präferenzen banale Ansichten durchschaute. Wenn sie diese Disziplin zugunsten der höheren Berufung der Gaia-Verehrung aufgibt, hört sie auf, Wirtschaftswissenschaft zu sein, und wird zu Propaganda. Der Artikel in „The Conversation“ ist keine Ausnahmeerscheinung; er ist ein Symptom einer Disziplin, die Wahrheit gegen eine Festanstellung und Strenge gegen Selbstgerechtigkeit eingetauscht hat. Die Barbaren haben die Tore nicht gestürmt. Die westlichen Eliten haben sie hereingebeten, ihnen Stühle angeboten und sie gebeten, den Lehrplan neu zu gestalten.

Die Korrektur wird nicht durch weitere Weißbücher oder verhaltensorientierte Anstöße kommen. Sie wird kommen, wenn die Wähler – jene, deren gelebte Erfahrung mit grüner Politik höhere Rechnungen, kältere Wohnungen und langsamere Wege ist – ein Ende des Experiments fordern. Irland befindet sich gerade in Aufruhr. Energie im Überfluss ist kein Luxus; sie ist das Fundament der modernen Zivilisation. Etwas anderes vorzutäuschen ist keine Weltgewandtheit. Es ist zivilisatorische Selbstzerstörung. Und die Rechnung landet, wie immer, bei den Menschen, die sich das Öko-Kreuz am wenigsten leisten können.

Eine Version dieses Artikels erschien erstmals am 14. April 2026 in „The Daily Sceptic“.

Übersetzt von Christian Freuer

Dr Tilak K. Doshi

Dr. Tilak K. Doshi ist Energie-Redakteur bei „The Daily Sceptic“. Er ist Wirtschaftswissenschaftler, Mitglied der CO2 Coalition und ehemaliger Autor bei Forbes. Folgen Sie ihm auf Substack und X.

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By |2026-04-23T07:46:00-07:0023 April 2026|Climate Change|0 Comments

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