Können wir nun die Hurrikan-Hypothese als widerlegt erklären?

Können wir nun die Hurrikan-Hypothese als widerlegt erklären?

Können wir nun die Hurrikan-Hypothese als widerlegt erklären?

Können wir nun erklären, dass die Hypothese, dass steigende globale Temperaturen zu einer Zunahme von Häufigkeit und Intensität von Hurrikanen führen, endgültig widerlegt ist? Und wenn nicht, wann können wir das erklären, fragt sich Francis Menton.

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Flooded street and house illustrating the impact of severe storms and hurricanes.

Quelle: Shutterstock

Francis Menton
Datum: 1. Oktober 2026

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Sie kennen das Mantra: Der vom Menschen verursachte Klimawandel, angetrieben durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe und die Freisetzung von Treibhausgasen in die Atmosphäre, führt zu einer Zunahme der Häufigkeit und Stärke schwerer Stürme wie Hurrikane. Wenn schwere Hurrikane auftreten, was regelmäßig vorkommt, behaupten die Verfechter dieses Mantras sofort, den Sturm und/oder seine Intensität der fortschreitenden, vom Menschen verursachten Erderwärmung zuschreiben zu können. Beispielsweise traf im vergangenen Oktober Hurrikan Melissa, ein Sturm der Kategorie 5, Jamaika und andere karibische Inseln. Unmittelbar nach Melissas Abzug veröffentlichte eine Organisation namens „World Weather Attribution“ eine Analyse, in der sie den Sturm und seine Intensität dem „Klimawandel“ zuschrieb (AP, 6. November 2025):

Hurrikan Melissa war einer der stärksten Atlantik-Hurrikane, die jemals auf Land trafen, und brachte verheerende Schäden nach Jamaika, Haiti, in die Dominikanische Republik und nach Kuba. Dutzende Menschen starben in der gesamten Karibik. Die Schnellanalyse von World Weather Attribution ergab, dass der Klimawandel die maximalen Windgeschwindigkeiten von Melissa um 7 % erhöhte und die Niederschläge im Zentrum des Sturms um 16 % verstärkte. Die Wissenschaftler stellten außerdem fest, dass die Temperatur und Luftfeuchtigkeit, unter denen sich der Sturm verstärkte, durch den Klimawandel im Vergleich zur vorindustriellen Zeit sechsmal wahrscheinlicher geworden sind.

Kleines Problem

Das schien damals vielleicht plausibel. Doch in diesem Jahr stößt die These, der vom Menschen verursachte Klimawandel sei die Hauptursache für zerstörerische Hurrikane, auf ein kleines Problem. Heute ist der 29. September, und im Nordatlantik hat sich noch kein einziger Hurrikan gebildet. Auch tropische Störungen oder Tiefdruckgebiete, die sich in den nächsten ein bis zwei Wochen voraussichtlich zu Hurrikanen entwickeln werden, sind nicht zu erkennen. Hier die Daten des National Hurricane Center bis heute: Wichtigste Kennzahlen: Anzahl der Hurrikane – 0 (5 weniger als im Normalbereich 1991–2020); Anzahl der schweren Hurrikane – 0 (2 weniger als im Normalbereich 1991–2020); Gesamt-ACE (akkumulierte Zyklonenergie) – 10,4 (89 % weniger als im Normalbereich 1991–2020).

Die Universität von Colorado betreibt ein Projekt zur tropischen Meteorologie, das Hurrikandaten erfasst und mit 30-jährigen Normwerten vergleicht. Hier ist die Grafik des ACE-Projekts bis heute im Vergleich zum 30-jährigen Durchschnitt von 1991 bis 2020:

Wie die Grafik zeigt, sind normalerweise etwa 75 % der zyklonalen Energie der Saison bis Ende September erreicht. Und dennoch liegt der ACE-Wert in diesem Jahr bisher am 29. September bei kaum über 10 % des Normalwerts. Der diesjährige ACE-Wert ist mit Abstand der niedrigste seit Beginn der Beobachtungen mittels Satelliten ab dem Jahr 1966. (Vor 1966, gab es nur wenige Jahre mit niedrigeren bekannten ACE-Werten, doch ohne die Satelliten hätte es möglicherweise weitere unentdeckte Stürme gegeben).

Temperatur

Und diese unerwartete Hurrikanflaute lässt sich nicht einfach auf einen plötzlichen Temperatursturz zurückführen. Je nach Datenquelle war der Sommer 2026 entweder der wärmste Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen oder zumindest einer der wärmsten. Zum Beispiel laut Berkeley Earth vom 24. September:

Der August 2026 war der wärmste August seit Beginn der Aufzeichnungen, mit einem globalen Durchschnitt von 1,71 ± 0,11 °C (3,07 ± 0,20 °F) über dem Durchschnitt von 1850–1900 und noch vor dem August 2023. Er war außerdem der zweitwärmste Monat überhaupt in unseren Aufzeichnungen.

Von der NASA, 17. September:

Laut NOAA erlebten die USA im Zeitraum Juni bis August die wärmsten Temperaturen in den zusammenhängenden Vereinigten Staaten seit Beginn der Aufzeichnungen vor 132 Jahren. Die drei Monate im Jahr 2026 waren 0,4 °F wärmer als die bisherigen Rekorde aus den Jahren 1936 und 2021.

Ich habe die Qualität der Temperaturaufzeichnungen von NOAA, NASA und Berkeley Earth bereits kritisiert. Dennoch werden ihre Daten häufig genutzt, um Alarm wegen des Klimawandels und der angeblich zunehmenden Häufigkeit und Intensität von Hurrikanen zu schlagen. Selbst die Satelliten-Temperaturaufzeichnungen der UAH zeigen, dass der August 2026 ein relativ warmer Monat war, wenn auch nicht der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen.

Meine Frage lautet also: Können wir nun erklären, dass die Behauptung (Hypothese), dass steigende globale Temperaturen zu häufigeren und intensiveren Hurrikanen führen, endgültig widerlegt ist? Und wenn wir das angesichts der bisherigen Hurrikanflaute heute noch nicht erklären können, wann dann?

Wie ich bereits mehrfach auf dieser Seite geschrieben habe, besteht das Wesen jeder Hypothese, die den Anspruch erhebt, „wissenschaftlich“ zu sein, darin, dass sie falsifizierbar sein muss. Jeder seriöse Wissenschaftler formuliert seine Hypothese so, dass sie falsifizierbar ist, und gibt klar die Kriterien für die Daten an, die, falls sie auftauchen, ausreichen würden, um die Hypothese zu widerlegen.

Kult

Man erkennt sofort, dass die Mitglieder des Klima-„Wissenschafts“-Kults keine echten Wissenschaftler sind, denn sie winden sich und versuchen auf hundert verschiedene Arten, ihre Behauptungen so zu formulieren, dass sie nicht falsifizierbar sind. Doch mit dem endlos wiederholten Mantra, dass die globale Erwärmung die Häufigkeit und Intensität von Hurrikanen erhöht, haben sie sich in eine gefährliche Lage gebracht. Hier sind nur einige Beispiele.

Vom „Environmental Defense Fund“ (undatiert, aber offenbar aus dem Jahr 2025):

Mit der Erwärmung unseres Klimas erleben wir stärkere Winde, höhere Sturmfluten und Rekordniederschläge während der Hurrikansaison – weshalb diese Stürme auch immer zerstörerischer und kostspieliger werden. … Steigende Meerestemperaturen führen zu verstärkter Verdunstung und damit zu mehr Feuchtigkeit in der Luft. Hurrikane, die über diese wärmeren Gewässer ziehen, nehmen mehr Wärme und Wasserdampf auf und werden dadurch verstärkt. Das bedeutet stärkere Regenfälle, heftigere Winde und mehr Überschwemmungen, wenn die Stürme auf Land treffen.

Von Earth Justice, 28. Juli 2025:

Menschliche Aktivitäten verursachen rasante Veränderungen unseres globalen Klimas, die zu extremen Wetterbedingungen beitragen. …Hurrikane werden mit steigenden globalen Temperaturen immer stärker, da diese Sturmsysteme ihre Energie aus warmem Meerwasser beziehen.

Und sogar die Regierung mischte mit. (NASA Climate Change, 23. Oktober 2024 – bevor die Trump-Regierung wieder an die Macht kam, die Seite ist aber weiterhin online):

Die Folgen der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung sind bereits spürbar, für die heute lebenden Menschen unumkehrbar und werden sich verschärfen, solange der Mensch Treibhausgase in die Atmosphäre einbringt. …Hurrikane werden stärker und heftiger. Wissenschaftler prognostizieren, dass die Intensität und die Niederschlagsmengen von Hurrikanen mit der fortschreitenden Klimaerwärmung zunehmen werden.

Clowns

All diese Witzbolde und alle anderen, die solche Vorhersagen getroffen haben, müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Wurde die Vorhersage, dass höhere Temperaturen zu häufigeren und heftigeren Hurrikanen führen würden, widerlegt? Wenn nicht, warum nicht? Wenn sie durch die bisherigen Daten der diesjährigen Hurrikansaison nicht widerlegt wurde, wann wird sie widerlegt werden? Reicht eine komplette Hurrikansaison ohne einen einzigen Hurrikan aus? Warum denn nicht?

Tatsache ist, dass die Behauptung (Hypothese), höhere Temperaturen führten zu häufigeren und heftigeren Hurrikanen, bereits widerlegt ist, ob sie es zugeben wollen oder nicht. Indem sie es nicht zugeben, bestätigen sie nur, dass sie Scharlatane und keine Wissenschaftler sind.

Übersetzung: Eric Vieira

Dieser Artikel wurde erstmals am 29. September 2026 auf Manhattan Contrarian veröffentlicht.

Francis Menton

Zum 31. Dezember 2015 ging Francis Menton nach über 40 Jahren (davon 31 Jahre als Partner) bei der Anwaltskanzlei Willkie Farr & Gallagher LLP in den Ruhestand. Danach konnte er sich verstärkt seinem Blog „Manhattan Contrarian“ widmen. Er schreibt provokante Beiträge aus dem New Yorker West Village, wo die Bewohner laut Menton unter einer erdrückenden politischen und ideologischen Orthodoxie leiden. Sie können Menton auf Twitter folgen, indem Sie auf diesen Link klicken.

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By |2026-09-30T23:08:52-07:0030 September 2026|Climate Change|0 Comments

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