Vatikanische Zeitung verfälscht „Begegnung von Glaube und Vernunft“ mit Klimalügen
Der „Osservatore Romano“, die offizielle Zeitung des Vatikans, hat sich der Panikmache der Klimaalarmisten angeschlossen. Doch wie Frits Byron Soepyan erklärt, gibt es für die Sensationsberichterstattung der Zeitung keinerlei Grundlage.
Indem die vatikanische Zeitung L’Osservatore Romano die reißerischen Behauptungen von UNICEF weiterverbreitet, beteiligt sie sich an der Panikmache der Klimaalarmisten, deren Glaubwürdigkeit unter einem Mangel an wissenschaftlichen Fakten leidet.
Unter Bezugnahme auf den UNICEF-Bericht „The Children’s Climate Risk Report 2026“ behauptet der Artikel auf seiner Titelseite vom 16. Juni mit dem Titel „Emergenze climatiche: Il cielo sopra i bam“ (Klimanotstände: Der Himmel über den Kindern), dass die Hälfte aller Kinder weltweit täglich durch extreme Wetterereignisse bedroht sei. Der Artikel nennt die Reduzierung von Treibhausgasemissionen als Möglichkeit, Klimarisiken zu mindern. Der UNICEF-Bericht fordert zudem den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zugunsten erneuerbarer Energien.
Aber sind Kinder oder überhaupt irgendjemand durch eine Klimakrise wirklich gefährdet? Schauen wir uns die Daten an.
EM-DAT
Die EM-DAT-Datenbank des Zentrums für Katastrophenepidemiologie der Universität Löwen bestätigt, dass Naturkatastrophen ab etwa dem Jahr 2000 nicht häufiger wurden. Zuvor, befand sich das System zur Katastrophenmeldung noch im Aufbau. Das bedeutet, dass der Anstieg der gemeldeten Katastrophenzahlen im 20. Jahrhundert eher auf eine verbesserte Berichterstattung durch mehr Stationen zurückzuführen ist als auf eine tatsächliche Zunahme der Katastrophenhäufigkeit.
So ist beispielsweise der weltweite Anteil der von Dürre betroffenen Landfläche seit 1950 rückläufig. Auch in den Vereinigten Staaten erreichten Hitzewellen in den 1930er Jahren ihren Höhepunkt, und die Schwere und Häufigkeit von Waldbränden gingen von 1926 bis 2025 deutlich zurück. Die jährlich durch Waldbrände verbrannte Fläche ist seit ihrem Höchststand im Jahr 1930 um etwa 90 % gesunken.
Laut weltweiten Daten von Dr. Ryan N. Maue werden tropische Wirbelstürme und Hurrikane weder heftiger noch häufiger. Seit den 1920er Jahren ist die Zahl der Todesopfer durch Naturkatastrophen pro Jahrzehnt bis in die 2010er Jahre um mehr als 90 % gesunken.
Da weder die Schwere noch die Häufigkeit von Naturkatastrophen zugenommen haben und die durch Katastrophen verursachte Sterblichkeit dramatisch zurückgegangen ist, gibt es schlicht keine Grundlage für die Sensationsberichterstattung der Vatikanzeitung.
Obwohl in den letzten Jahrzehnten die atmosphärischen Konzentrationen verschiedener Treibhausgase, darunter Kohlendioxid (CO2), Methan und Lachgas, zugenommen haben, können diese nicht für die Entstehung von „Klimanotständen“ verantwortlich gemacht werden, da es von vornherein keine gibt.
Tatsächlich fördert CO₂ als lebensnotwendiges Gas das Pflanzenwachstum umso besser, je höher seine Konzentration in der Atmosphäre ist. Pflanzen wachsen größer, produzieren mehr Nahrung und nutzen Wasser effizienter, wodurch sie besser gegen Dürre gewappnet sind. Die NASA hat bestätigt, dass die Erde seit Jahrzehnten grüner wird, wobei höhere CO₂-Konzentrationen für 70 % dieses neuen Wachstums verantwortlich sind.
Angesichts dieser Vorteile ist es töricht, den Kohlendioxidgehalt senken zu wollen. Im Gegenteil, es ist sogar noch mehr nötig.
Es ist auch ironisch, dass extreme Hitze zu den „extremen Klimaereignissen“ gezählt wird, wenn man bedenkt, dass Kälte im Zeitraum 2000–2019 mehr als neunmal so viele Menschenleben forderte wie Hitze.
Ironisch
Noch ironischer ist vielleicht der Aufruf von UNICEF zu einem „gerechten Übergang zu erneuerbaren Energien“, während die Organisation vorgibt, für die Rechte von Kindern zu kämpfen, wenn man bedenkt, dass Kinderarbeit beim Abbau der für die Herstellung von Elektrofahrzeugen (EVs) benötigten Metalle eingesetzt wurde.
Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, hat der Abbau der für Wind- und Solarenergiesysteme sowie Elektrofahrzeuge benötigten Metalle zu Umweltzerstörung geführt: Wildtiere wurden durch den Betrieb von Wind- und Solaranlagen getötet; das Versagen dieser einzigartig unzuverlässigen Energiesysteme in Zeiten hoher Stromnachfrage hat zu Todesfällen geführt; und giftige Chemikalien wurden durch explodierende Batteriespeicheranlagen, die für „erneuerbare“ Systeme gebaut wurden, und durch durch Stürme beschädigte Solarmodule freigesetzt.
Die Zeitung des Vatikans zählt die „Begegnung zwischen Glaube und Vernunft“ zu ihrem redaktionellen Auftrag, verfälscht aber die Begegnung der beiden mit irrationaler Übertreibung.
Hugh Owen, Direktor des Kolbe Center for the Study of Creation, erklärte, Religion und Wissenschaft stünden nur dann im Widerspruch zueinander, wenn falsche Informationen – sei es aus wissenschaftlicher oder religiöser Sicht oder von beiden – ins Spiel kämen. Leider hat L’Osservatore Romano in seinen redaktionellen Beiträgen falsche wissenschaftliche Informationen veröffentlicht.
Dieser Artikel wurde erstmals am 25. Juni 2026 auf American Greatness veröffentlicht.
Frits Byron Soepyan, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der CO2 Coalition in Fairfax, Virginia, hat einen Doktortitel in Chemieingenieurwesen von der Universität Tulsa und hat als Verfahrenstechniker und Forscher in energiebezogenen Projekten gearbeitet.
Übersetzung: Eric Vieira
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